Samstag, 27. Oktober 2007

Der erste Tag - Freitag in Mexico

Gestern sind wir nur eine kurze Strecke von Oaxaca aus gefahren, um uns zu qualifizieren. Grad mal 25 Kilometer Transit und nur 12 Minuten Rennen. War eine gute Uebung. Ich habe da schon mal meine paar Fehler gemacht, bevor es richtig ernst wird. Da waren wir auf Platz 49. Heute gings dann richtig zur Sache. 366 Kilometer! 9 Sektionen. Die Rennen ueber 9 bis 26 Kilometer in 7 Einzelrennen. Durch die Berge rauf und runter. 10 Fahrzeuge hat´s aus der Bahn geschossen. Einige werden morgen wieder auf der Matte stehen, einige aber sind durch. Dabei ein BMW von einem wirklich guten Fahrer gefuehrt. Ein Studebaker #120, ein LT und ein 52´er Ford #11 sind aber teilweise noch im Ranking.


In online Album gibt es die neuesten Bilder


Jedenfalls sind wir heute nicht ganz so zufrieden mit unserer Leistung, weil zuviel Benzin in den Motor laeuft und der Porsche in der Hoehe (bis ca. 2.300m) und am Hang nicht wirklich zieht. Wir finden niemanden, der uns den Moter einstellen kann. Also laufen wir halbscharig und haben jetzt den 67. Platz. Aber wir haben ja noch 6 Tage !! vor uns.

Die Einfahrt in die Stadt Tehuacan ist wie ein Alptraum. Tausende von Menschen kleben an den Autos. Von der Buehne schallt, nein: droehnt Musik. Man drueckt sich durch die Menschenmenge und wir konnten fast nicht aussteigen. Das Auto ist voller Dapper und Dullen, weil sich die Leute draufsetzen. Der Packen Postkarten war schnell verteilt. Spaeter kamen die Leute vorbei und liessen sich die Karten unterschreiben. Alle ziehne sich ein paar Corona (=Bier) und ein paar Haeppchen rein und nach einer Stunde schleichen wir durch das Gewurl wieder raus zum Hotel.

Unser Serviceteam kommt sehr spaet aber sie sind die Samariter der Landstrasse! Juan, Stefan und Co haben ein Auto vom Seitenhang runtergeholt, das 2. vom Abhang wieder hoch und das 3. Auto, ein Porsche mit kaputter Kupplung auf den Anhaenger geladen und mitgenommen. Kein anderes Serviceteam hatte es noetig anzuhalten und zu helfen. Die havarierten Fahrzeuge wuerden wahrscheinlich immer noch an den Haengen kleben. Die Strecke wird erst fuer die Serviceteams freigegeben, wenn alle Fahrzeuge durch sind.

Morgen sind es wieder knapp 400 Kilometer. Das schlimme sind die "Bumps", die toten Soldaten, die Schwellen quer ueber die Strasse! Der Porsche ist doch recht tief und schart ueber den Asphalt, obwohl Elke ganz schraeg drueberfaehrt und sie bremsen natuerlich furchtbar. Da faengt es an schwierig zu werden die vorgegebene Zeit einzuhalten.

Ja, jetzt habe ich mich verratscht! Kurz vor Mitternacht. Ich muss ins Bett und fit fuer morgen sein. Ich hoffe morgen wieder einen Computer rumstehen zu sehen.

Alles Liebe - Leila

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ohren steif halten und drin bleiben!!
da fliegen noch mehr ab.

Beeeer

Anonym hat gesagt…

Hola!
Die Bilder sind toll! Ich kann die Rennatmosphäre förmlich spüren. Jetzt nach dem 2. Tag seid ihr um 12 Plätze nach vorne gefahren. Glückwunsch!
Auf der offiziellen Presseseite gibt es noch das Gruppenfoto aller Teilnehmer.
Die 3. Tagesstrecke schaut auf Google earth auch ganz schön heftig aus. Bloß gut, dass bei der Streckenbeschreibung auch ein paar Fotos dabei sind. Durch Mexiko City möchte ich NICHT fahren müssen. Also Mädels: Alles Gute für heute!! :-)) IFB